P. Pankratius Pfeiffer (1872 – 1945)
Generalsuperior der Salvatorianer
'Pfeiffer's Liste' ist der Titel eines Dokumentarfilmes, der im Jahr 2006 gedreht wurde und P. Pankratius herausragende Bedeutung in der Besatzungszeit Roms durch die Deutsche Wehrmacht zum Thema hat. Im Herbst 1943 wurde die Stadt von deutscher Wehrmacht und SS regiert. Nach neun Monaten zogen sie sich infolge des Herannahens der Aliierten nach Norden zurück. P. Pankratius Pfeiffer wurde im Laufe dieser Monate einer der wichtigsten Vermittler zwischen Papst Pius XII und den Deutschen, weil er von beiden als integre Persönlichkeit respektiert wurde. Die wenigen schriftlichen Unterlagen, die vorhanden sind, machen deutlich, dass er sich meist erfolgreich für Juden, politisch Verfolgte und Gefangene eingesetzt hat und außerdem im Mutterhaus der Salvatorianer – wie in vielen anderen Klöstern – viele Verfolgte im Dachboden versteckte, sodass sie überleben konnten.
P. Pankratius erreichte bei der Besatzungsmacht auch, dass nach Rom mehr Material für den Winter transportiert werden konnte. Etliche Orte nördlich von Rom verdanken erwiesener Maßen seinem Einsatz, dass die Deutschen ihre Orte nicht verwüstet zurückließen. Kein Wunder, dass P. Pankratius von der Bevölkerung den Ehrennamen erhielt: Engel von Rom.
| Anhang | Größe |
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| P. Pankratius Pfeiffer SDS | 587.45 KB |
| P. Willibald Ulrich: "P. Pankratius Pfeiffer, der General ohne Waffen" | 157.84 KB |
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